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Gesetzliche Krankenversicherung speziell für Frauen

In Deutschland besteht für jeden die Krankenversicherungspflicht. Dabei müssen alle Anbieter der gesetzlichen Krankenversicherung ein Basispaket an Leistungen erfüllen, welches gesetzlich vorgeschrieben ist. Der monatliche Beitrag liegt hier bei 14,6% vom Bruttoeinkommen, welcher zu jeweils 50% von dir und deinem Arbeitgeber getragen wird. Viele Krankenkassen ergänzen dieses Basispaket noch um Zusatzleistungen und schlagen einen unterschiedlich hohen Anteil an Zusatzkosten oben drauf. Bei der Wahl deiner Krankenkasse solltest du vor allem auf für dich sinnvolle Zusatzleistungen achten und die Kosten vergleichen.

Das Wichtigste im Überblick

Es ist gesetzlich vorgeschrieben, eine Krankenversicherung abzuschließen.
Der allgemeine Beitragssatz aller Krankenversicherungen liegt bei 14,6%.
Für Zusatzleistungen verlangen die Krankenversicherungen einen Zusatzbeitrag (zwischen 0,2% und 1,7%).
Der Arbeitgeber und Arbeitnehmer teilen sich die Kosten der Krankenversicherung zu je 50%.
Du kannst dir deine gesetzliche Krankenkasse selbst aussuchen.
Kinder können häufig kostenlos in der gesetzlichen Krankenkasse mit versichert werden.
Ergänzende Zusatzversicherungen sind häufig sinnvoll, da der Schutz der GKV in mehreren Bereichen lückenhaft ist.
Speziell für die Schwangerschaft bieten die einzelnen Versicherer unterschiedliche Leistungen an, welche du prüfen solltest.

Grundwissen zur gesetzlichen Krankenversicherung

In Deutschland bist du seit 2009 dazu verpflichtet, eine Krankenversicherung zu besitzen. Derzeit sind rund 70 Millionen Mitglieder in der gesetzlichen Krankenversicherung versichert. Alternativ kannst du dich ggf. auch in der privaten Krankenversicherung versichern lassen, jedoch musst du dafür bestimmte Voraussetzungen erfüllen, wie beispielsweise mit deinem Bruttojahreseinkommen über 60.750 Euro liegen. Jedoch wollen wir uns auf dieser Seite speziell mit der gesetzlichen Krankenversicherung befassen.

Deine gesetzliche Krankenkasse kannst du frei wählen. Dabei liegt der vorgeschriebene Beitragssatz bei 14,6% für pflichtversicherte und bei 14% für freiwillig versicherte. Außerdem muss jede Krankenkasse eine sogenannte Grundversorgung anbieten, welche staatlich vorgeschrieben ist. Das sind quasi die wichtigsten Leistungen. Fast alle Krankenkassen bieten noch weitere, freiwillige Zusatzleistungen an, die sich von Versicherer zu Versicherer unterscheiden. Hierfür verlangen die Krankenkassen dann einen kleinen Zuschlag von i.d.R. einem Prozent, wobei dieser je Anbieter variiert.

Die einzelnen Bestandteile der gesetzlichen Krankenversicherung

Die gesetzliche Krankenversicherung setzt sich aus insgesamt fünf verschiedenen Bestandteilen zusammen. So sind Grundversorgung und und Grundbeitrag bei allen Versicherungen identisch, da diese gesetzlich vorgeschrieben sind. Die angebotenen Zusatzleistungen, die Höhe des Zusatzbeitrags sowie entsprechende Bonusprogramme, sind je Krankenversicherung unterschiedlich. Auch beim Service gibt es große Unterschiede.

Wie setzt sich der Beitrag der gesetzlichen Krankenversicherung zusammen?

Der Beitrag der gesetzlichen Krankenversicherung ist abhängig von deinem monatlichen Einkommen. Gezahlt werden muss der Grundbeitrag plus der Zusatzbeitrag auf dein Bruttoeinkommen. Damit insbesondere sehr gut verdienende nicht extrem hohe Summen zahlen müssen, gibt es eine Kosten-Obergrenze, welche sich Beitragsbemessungsgrenze nennt.

  • Grundbeitrag: Der Hauptbestandteil des Beitrags bildet der allgemeine Beitragssatz, der gesetzlich bestimmt wird und für alle Krankenkassen gleich ist. Er liegt derzeit bei 14,6 % für Pflichtversicherte und bei 14 % für freiwillig versicherte Personen.
  • Zusatzbeitrag: Die meisten Krankenversicherungen bieten Zusatzleistungen an und erheben dafür einen Zusatzbeitrag. Dieser Zusatzbeitrag liegt durchschnittlich bei 0,9 % und variiert dabei derzeit zwischen 0,2 % und 1,7 %.
  • Beitragsbemessungsgrenze: Da die gesetzliche Krankenversicherung unabhängig von der Beitragshöhe immer dieselben Leistungen bietet, zahlen Besserverdienende mehr für den gleichen Versicherungsumfang als Menschen mit einem geringeren Einkommen. Damit die Spanne aber nicht zu groß wird, gibt es die so genannte Beitragsbemessungsgrenze. Diese steigt jährlich und liegt im Jahr 2019 bei 4.537,50 Euro im Monat bzw. 54.450 Euro im Jahr. Nur bis zu diesem Einkommen werden die Beiträge für die gesetzliche Krankenversicherung berechnet. Darüber liegendes Einkommen ist beitragsfrei.

Wer kann sich alles gesetzlich krankenversichern lassen?

In Deutschland herrscht seit dem Jahr 2009 uneingeschränkt für jeden die Versicherungspflicht, sodass sich jeder den Schutz einer Krankenversicherung zulegen muss. Das wiederum bedeutet auch, dass es keine Ausschlüsse für die gesetzliche Krankenversicherung gibt, wie es z.B. der Fall in der privaten Krankenversicherung ist. In der gesetzlichen Krankenversicherung kann sich also jeder versichern. In der privaten Krankenversicherung gibt es hingegen bestimmte Auflagen die erfüllt werden müssen und diese kann dich sogar ablehnen.

In der gesetzlichen Krankenversicherungen müssen sich folgende Personen versichern:

  • Arbeitnehmer (deren sozialversicherungspflichtige Einkommen unter der Jahresarbeitsentgeltgrenze liegt. Diese liegt im Jahr 2019 bei 60.750 Euro)
  • Auszubildende
  • Rentner
  • Empfänger von Arbeitslosengeld

Freiwillig versichern können sich folgende Personen in der gesetzlichen Krankenversicherung:

  • Arbeitnehmer (mit einem Einkommen, das nicht unter der Jahresarbeitsentgeltgrenze liegt)
  • Selbstständige
  • Freiberufler
  • Beamte
  • Studenten
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Beamte haben freie Wahl

Beamte haben die freie Wahl zwischen gesetzlicher und privater Krankenversicherung. Aufgrund der Beihilfe (ca. 50% Kosten-Übernahme vom Dienstherrn), ist die private Krankenversicherung normalerweise die einzig sinnvolle Wahl, da sie günstiger ist und die versicherte Person mehr Leistungen erhält.

Die Leistungen der gesetzlichen Krankenversicherung

Die gesetzliche Krankenversicherung hat einen Leistungsumfang, der sich aus den gesetzlich vorgeschriebenen Pflichtleistungen sowie aus verschiedenen Zusatzleistungen sowie Bonusprogrammen zusammensetzt.

Die Pflichtleistungen werden vom Gesetzgeber vorgegeben. An den gesetzlich verfassten Leistungskatalog müssen sich alle gesetzlichen Krankenversicherungen halten, sodass der größte Teil der Leistungen der verschiedenen Kassen identisch ist.

Die angebotenen Zusatzleistungen sind freiwillig und unterscheiden sich je Krankenkasse. Hierbei geht es um zusätzliche Behandlungen, erhöhte Leistungen oder auch um vorzeitig übernommene Vorsorgeuntersuchungen.

Vor- und Nachteile der gesetzlichen Krankenversicherung

Die gesetzliche Krankenversicherung bringt verschiedene Vor- und Nachteile mit sich. Sollten die Nachteile für dich überwiegen, so kannst du auch einmal prüfen (lassen), ob die private Krankenversicherung (mit deutlich mehr Leistungen) eine Alternative für dich wäre.

Vorteile der gesetzlichen Krankenversicherung

  • Der Beitrag orientiert sich am Einkommen, was sich bei geringeren Einkünften wie auch im Rentenalter auszahlt.
  • Auch bei geringem Einkommen dieselben Leistungen wie jeder andere.
  • Die gesamte Familie kann unter bestimmten Bedingungen beitragsfrei über die Familienversicherung mitversichert werden.
  • Auch bei bestehenden Vorerkrankungen erhältst du den Versicherungsschutz, während bei privaten Krankenversicherungen die Gesundheitsprüfung zum Hindernis werden könnte.
  • Ein Wechsel der gesetzlichen Krankenversicherung ist unter geringen Voraussetzungen immer möglich, sodass man auch hier von günstigeren Beiträgen profitieren kann.

Nachteile der gesetzlichen Krankenversicherung

  • Es handelt sich nur um gesetzlich vorgeschriebene Regelleistungen, die häufig nur ausreichend und nicht langfristig optimal sind.
  • Im Rahmen vieler Reformen werden Leistungen immer weiter gekürzt und Eigenleistungen erhöht.
  • Bei höherem Einkommen steigt der Beitrag, ohne ein Plus an Leistungen zu haben.
  • Die regelmäßige Anhebung der Beitragsbemessungsgrenze führt bei einem hohen Einkommen zu weiter ansteigenden Beiträgen.
TIPP

Unzureichende Leistungen?

Sofern dir die Leistungen der gesetzlichen Krankenversicherung nicht ausreichen, kannst du auch überlegen, in die private Krankenversicherung zu wechseln. Hier solltest du zunächst prüfen, ob du die notwendigen Anforderungen für eine Aufnahme erfüllst und die Vor- und Nachteile abwägen.

Spezielle Leistungen der GKV für Schwangerschaft und Mutterschutz

Ein großer Vorteil der gesetzlichen Krankenversicherung (im Vergleich zur privaten Krankenversicherung) ist die sich anpassende Beitragszahlung während der Schwangerschaft und im Mutterschutz. Die gesetzliche Krankenversicherung orientiert sich nämlich bei den monatlichen Beiträgen an deinem Einkommen, während sich die private Krankenversicherung an den „damals“ abgeschlossenen Leistungen orientiert. Das heißt: Wenn du weniger verdienst, beispielsweise wenn du in Mutterschutz oder Elternzeit bist, dann zahlst du in der gesetzlichen Krankenversicherung auch weniger Beiträge. In der privaten Krankenversicherung bleiben die monatlichen Beiträge hingegen durchgehend gleich.

Die Grundleistungen decken schon eine Menge Leistungen ab, die während der Schwangerschaft wichtig sind. Jedoch bieten einige Krankenkassen noch zusätzliche Leistungen in Bezug auf die Schwangerschaft an, die durchaus sinnvoll sein können. Wir haben nachfolgend mal einige Standard- und Zusatzleistungen in Bezug auf die Schwangerschaft aufgeführt.

Standardleistungen in der Schwangerschaft

Es gibt festgelegte Standardleistungen, die bei jeder gesetzlichen Krankenversicherung zu finden sind:

  • Regelmäßige Untersuchungen zur Beurteilung des Gesundheitszustandes
  • Regelmäßige Kontrollen zur Erkennung von Risikoschwangerschaften
  • Überprüfung von Gewicht und Blutdruck der Mutter
  • Untersuchung des Urins auf Zucker und Eiweiß
  • Drei Basis-Ultraschalluntersuchungen
  • Blutuntersuchungen inkl. Bestimmung von Blutgruppe und Rhesusfaktor
  • Tastuntersuchungen von Gebärmutter und Kindslage
  • Überprüfung der kindlichen Herzaktivitäten
  • Toxoplasmose– und HIV-Test
  • Impfung gegen saisonale Influenza
  • Ernährungsempfehlungen

Zusatzleistungen für die Schwangerschaft

Neben diesen Standardleistungen gibt es auch Zusatzleistungen, die mit der Krankenkasse abgesprochen werden können bzw. wofür sich ein Vergleich der Tarife anbietet. Dazu gehören zum Beispiel:

  • Hebammenrufbereitschaft
  • Zahnvorsorge in der Schwangerschaft
  • Alternative Heilmittel
  • Nackenfaltenmessung
  • Geburtsvorbereitungskurse für Väter
  • Zusätzliche Ultraschalluntersuchungen

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Worauf sollte ich bei der Auswahl der passenden Krankenversicherung achten?

Die Leistungen der gesetzlichen Krankenversicherungen sind zum größten Teil gesetzlich geregelt. Unterscheiden tun sich die einzelnen Anbieter in den Zusatzleistungen, den Zusatzbeiträgen, den Bonusprogrammen und dem Service. Nachfolgend erklären wir dir, worauf du beim Abschluss einer neuen oder beim Wechsel deiner bestehenden Krankenversicherung achten solltest.

  • Zusatzleistungen

    Die verschiedenen zusätzlichen Leistungen, die viele gesetzliche Krankenversicherungen anbieten, sorgen dafür, dass du dort ein besonderes Augenmerk drauf haben solltest. Hier handelt es sich häufig auf individuell wichtige Leistungen, sodass du genau schauen solltest, was dir an Leistungen wichtig ist und worauf du auch verzichten kannst (Hier findest du eine Übersicht mit Zusatzleistungen).

  • Zusatzbeitrag

    Der Zusatzbeitrag richtet sich nach den Zusatzleistungen und kann von den gesetzlichen Krankenversicherungen selbst bestimmt werden. Da es derzeit Unterschiede von 0,2 % bis 1,7 % gibt, kann das eine erhebliche Beitragsersparnis bedeuten (siehe Beispiel hier). Prüfe bei einem Vergleich auf jeden Fall die Zusatzbeiträge der einzelnen Versicherer.

  • Bonusprogramme

    Neben den Zusatzleistungen locken Krankenkassen oft auch mit Bonusprogrammen, mit denen vor allem ein gesünderer Lebensstil honoriert wird. So gibt es zum Beispiel einen Bonus für Nichtraucher, für Impfungen und auch verschiedene Förderwege für sportliche Aktivitäten.

  • Serviceleistungen

    Auch beim Service solltest du nicht zu viele Abstriche machen. Wichtig ist, dass dir jederzeit auf verschiedenen Wegen Ansprechpartner zur Verfügung stehen. Zudem kann die Hilfe oder Vermittlung von Terminen ein wichtiger Service sein, der nicht zu unterschätzen ist.

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Regelmäßige Überprüfung

Da sich die Zusatzleistungen und die Höhe der Zusatzbeiträge der einzelnen Versicherer häufig ändern und meist verbessern, solltet du diese alle 2-3 Jahre überprüfen. Angenommen, du sparst monatlich mit einem neuen GKV Tarif 50 Euro, so hast du auf das Jahr gesehen 600 Euro mehr zur Verfügung.

Wie kann ich meine gesetzliche Krankenversicherung wechseln?

Deine gesetzliche Krankenkasse kannst du dir frei aussuchen und auch jederzeit wechseln, sofern bestimmte Voraussetzungen erfüllt sind. Der Ablauf sieht dann wie folgt aus:

  • Schritt 1: Voraussetzungen

    Die aktuelle Krankenversicherung kannst du verlassen, wenn die dortige Mitgliedschaft mindestens 18 Monate bestand hatte. Ist das der Fall, musst du eine Kündigungsfrist von zwei Monaten zu beachten.

  • Schritt 2: Lohnt sich ein Wechsel?

    Bei einem Wechsel ist es wichtig, durch einen Vergleich mehrerer Anbieter eine gesetzliche Krankenversicherung zu finden, für die sich der Wechsel auch wirklich lohnt. Hier ist der Blick auf die Zusatzleistungen und eventuell vorhandene Bonusprogramme sinnvoll. Außerdem solltest du ebenfalls den Zusatzbeitrag prüfen – dieser sollte natürlich bestenfalls geringer sein als der aktuelle.

  • Schritt 3: Kündigung der Krankenversicherung

    Hast du eine neue Krankenversicherung gefunden, muss die bestehende noch schriftlich gekündigt werden. Hier ist die Kündigungsfrist von zwei Monaten zu beachten. Für einen Nachweis der Einhaltung dieser Frist solltest du die Kündigung per Einschreiben versenden.

  • Schritt 4: Abschluss der neuen Vertrags

    Nach der Kündigung stellt die bestehende Versicherung eine entsprechende Kündigungsbestätigung aus, nach dessen du nun die neue Krankenversicherung beantragen kannst.

Welche ergänzenden Versicherungen zur gesetzlichen Krankenversicherung gibt es?

Neben den Pflicht- und Zusatzleistungen wirst du immer auch auf Lücken treffen, welche bei der gesetzlichen Krankenversicherung bestehen und bestenfalls mit einer Zusatzversicherung abgedeckt werden sollten. Eine Zahnzusatzversicherung kann für dich z.B. Sinn machen, wenn es hier zukünftig zu mehreren Behandlungen kommen könnte. Eine Reisekrankenversicherung ist hingegen schon fast eine zusätzliche Pflichtversicherung, damit du bei Auslandsreise entsprechend abgesichert bist.

Kann die private Krankenversicherung auch eine Alternative sein?

Die Frage nach der Wahl zwischen der gesetzlichen und der privaten Krankenversicherung ist immer eine Frage, die anhand jeder einzelnen persönlichen Situation gestellt und beantwortet werden muss.

Für die gesetzliche Krankenversicherung sprechen die geringeren Kosten, vor allem wenn die Möglichkeit einer Familienversicherung besteht, ohne dass jede Person einen eigenen Beitrag zahlen muss. Bei höherem Einkommen zahlst du allerdings mehr, ohne auch mehr Leistungen zu erhalten, was dann gegen die gesetzliche Krankenversicherung sprechen würde. Auch geringere Belastungen im Alter können für die gesetzliche Krankenversicherung sprechen, während die Leistungen allerdings durchweg unter denen der der privaten Krankenversicherung liegen.

Die Leistungen sind also das große Plus bei der privaten Krankenversicherung. Auch der individuell errechnete Beitrag kann ein Vorteil sein gegenüber der rein über das Einkommen und unabhängig von den Leistungen errechneten Belastung bei der gesetzlichen Krankenversicherung. Zwar ist häufig der Preis der PKV insgesamt höher, jedoch erhältst du dafür auch deutlich bessere Leistungen. Als Beamter geht meist sowieso kein Weg an der privaten Krankenversicherung vorbei, da der Staat mittels der Beihilfe die Hälfte der Kosten hinzu schießt.

Fazit

Die gesetzliche Krankenversicherung ist zwar eine Pflichtversicherung, trotzdem kannst du deinen Anbieter frei wählen. Hier solltest du prüfen, welchen Krankenversicherung die besten bzw. die für dich wichtigen Zusatzleistungen zu einem möglichst günstigen Preis anbietet. Vergleiche daher die verschiedenen Anbieter und werfe außerdem einem Blick auf die angebotenen Bonusprogramme und lege Wert auf einen guten Service.

  • Bei der Auswahl einer neuen Krankenkasse spielen die Zusatzleistungen und die Zusatzbeiträge sowie die Bonusprogramme und der Service eine wichtige Rolle.
  • Überprüfe außerdem, welche Zusatzleistungen für dich besonders wichtig sind und auf welche du verzichten könntest.
  • Um einen umfangreichen Schutz zu erhalten und Lücke in der GKV zu schließen, solltest du weitere Zusatzversicherungen abschließen (z.B. eine Auslandsreisekrankenversicherung)
  • Möchtest du die aktuelle Krankenkasse wechseln, dann solltest du bei der neuen bestenfalls mehr Zusatzleistungen zu günstigeren Konditionen erhalten.
  • Nach 18 Monaten Mitgliedschaft bei einer Krankenkasse kannst du diese wechseln (ausgenommen Sonderkündigungsrechte).
  • Alternativ zur gesetzlichen Krankenversicherung könnte ggf. auch eine private Krankenversicherung für dich in Frage kommen. Prüfe hier, ob sich diese für dich lohnt.

Häufige Fragen

Wir beantworten dir die häufigsten Fragen zur gesetzlichen Krankenversicherung. Solltest du weitere Fragen haben, komme gerne direkt auf uns zu!

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