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Private Krankenversicherung speziell für Frauen

Mit einer privaten Krankenversicherung kannst du die bestmöglichen ärztlichen Leistungen versichern. Jedoch musst du bestimmte Voraussetzungen erfüllen, um in der privaten Krankenversicherung aufgenommen zu werden und dich einer schriftlichen Gesundheitsprüfung unterziehen. Wir zeigen dir auf dieser Seite, für wen eine private Krankenversicherung sinnvoll ist, wie sich die Kosten entwickeln und worauf du bei der Auswahl einer Versicherung unbedingt achten solltest.

Das Wichtigste im Überblick

Verdienst du als Angestellte gut, bist selbstständig oder verbeamtet, kannst du dich in der PKV versichern.
Die Leistungen einer PKV gehen bei guten Tarifen deutlich über das gesetzliche Maß (der GKV) hinaus und sind vertraglich garantiert.
Die Beiträge in der PKV steigen mit zunehmendem Alter. Zudem ist keine kostenfreie Familienversicherung wie in der GKV möglich.
Die Kosten für eine PKV liegen je nach Alter ab 400 Euro monatlich, für jedes Kind bei ca. 150 Euro.
Bist du einmal Mitglied in der PKV, kannst du nicht ohne Weiteres wieder zurück in die GKV wechseln.

Die private Krankenversicherung kurz erklärt

Mit der privaten Krankenversicherung hast du die Möglichkeit, deutlich bessere Leistungen als in der gesetzlichen Krankenversicherung zu erhalten. Dies betrifft nicht nur zusätzliche Behandlungen und Medikamente, sondern häufig werden Privatversicherte auch bei der Vergabe von Terminen beim Arzt bevorzugt behandelt.

Neben diesen Vorteilen, gibt es jedoch auch ein paar Dinge zu berücksichtigen. Hier spielt beispielsweise die Kostenentwicklung im Alter eine wichtige Rolle. Außerdem solltest du bedenken, dass ein Wechsel von der PKV zurück in die GKV nicht ohne Weiteres möglich ist.

Wer kann sich überhaupt privat krankenversichern?

Grundsätzlich können sich nur die Frauen in der privaten Krankenversicherung versichern, die per Sozialgesetzbuch nicht in der gesetzlichen Krankenversicherung versicherungspflichtig sind. Das sind vor allem:

  • Angestellte mit einem regelmäßigen Brutto Einkommen über 60.750 Euro (Stand 2019)
  • Alle Selbstständigen und Freiberuflerinnen
  • Beamtinnen und Richterinnen

Einmal in der PKV drinnen, komme ich nicht wieder raus – oder? Dies stimmt nicht ganz, denn es gibt ein paar Ausnahmen. Angenommen du versicherst dich in der privaten Krankenversicherung. Nun bekommst du ein Kind, gehst in Mutterschutz, Elternzeit und fängst in Teilzeit wieder an zu arbeiten. Dann verdienst du in den meisten Fällen weniger als 60.750 Euro, bist aufgrund deines geringeren Einkommens wieder versicherungspflichtig in der GKV und kommst aus der PKV „raus“.

Insbesondere bei Frauen ist dies kein seltenes Beispiel. Alle weiteren Informationen zum Wechsel und Kündigung einer PKV erfährst du später auf dieser Seite.

Für wen ist eine private Krankenversicherung sinnvoll?

Zunächst einmal solltest du überprüfen, ob du die Voraussetzungen erfüllst, um in den Genuss einer privaten Krankenversicherung zu kommen. Ist dies der Fall, kann die private Krankenversicherung vor allem für folgende Personengruppen sinnvoll sein:

  • Beamte, da diese die Vorteile der Beihilfe nutzen können
  • Gut verdienende Angestellte, Selbstständige und Freiberuflerinnen, die Wert auf eine hochwertige Versorgung im Krankheitsfall legen

Hier gilt es nun die Vor- und Nachteile der privaten Krankenversicherung abzuschätzen. Zwar ist die private Krankenversicherung langfristig gesehen vermutlich etwas teurer als die gesetzliche Krankenversicherung (ausgenommen Beamte aufgrund der staatlichen Zuschüsse über die Beihilfe), jedoch erhältst du dafür auch deutlich mehr Leistungen. Liegt dir deine Gesundheit sehr am Herzen und du bist bereit, dafür auch ein wenig mehr zu zahlen, dann kann die PKV eine sehr gute Alternative für dich sein.

Berücksichtigen solltest du jedoch die Kostenentwicklung der Beiträge und dass du nicht ohne Weiteres wieder zurück in die gesetzliche Krankenversicherung wechseln kannst.

Vorteile und Nachteile der privaten Krankenversicherung

Die Private Krankenversicherung bietet dir gegenüber der gesetzlichen Krankenversicherung sowohl Vor- als auch Nachteile. Diese gilt es gegeneinander abzuwägen, um die für dich individuell richtige Entscheidung treffen zu können.

Übergreifend kann man sagen, dass sich die private Krankenversicherung durch deutlich bessere Leistungen sowie eine bevorzugte Behandlung bei der Terminvergabe auszeichnet. Wie es so häufig im Leben jedoch ist: Wer mehr Leistungen erhalten möchte, muss dafür auch mehr zahlen. Aus diesem Grund kann sich auch nicht jeder privat krankenversichern, sondern muss dafür die zuvor genannten Voraussetzungen erfüllen.

Vorteile einer PKV

  • Die vertraglich vereinbarten Leistungen sind garantiert.
  • Zu Beginn der Vertragslaufzeit hast du häufig eine Beitragsersparnis.
  • Du erhältst bestmögliche Leistungen, z.B. Medikamente nach dem neues Stand.
  • Kurze Wartezeiten und schnelle Terminvergabe.
  • Es werden in der PKV Altersrückstellungen gebildet.

Nachteile einer PKV

  • Da die Leistungen garantiert sind, sorgen eine längere Lebenserwartung und medizinische Inflation für steigende Beiträge.
  • Dein monatlicher Beitrag sinkt nicht mit fallendem Einkommen.
  • Es gibt keine Möglichkeit einer Familienversicherung.
  • Ein späterer Wechsel des Versicherers oder gar die Rückkehr in der GKV ist unter Umständen schwer oder gar unmöglich.

Welche Leistungen beinhaltet eine private Krankenversicherung?

Den Schutz deiner privaten Krankenversicherung kannst du dir mehr oder weniger individuell zusammenstellen. Viele der Versicherer bieten dabei sehr ähnliche Leistungen an. Obwohl jede Person andere Leistungen als wichtig ansieht, solltest du auf jeden Fall die existentiellen Leistungen in deiner privaten Krankenversicherung inbegriffen haben.

Wir haben die verschiedenen Leistungen einer privaten Krankenversicherung in vier Kategorien unterteilt (existentiell, wichtig, individuell, zu vernachlässigen). Während du die ersten beiden Kategorien als Grundlage sehen solltest, ist die dritte Kategorie von deinen individuellen Bedürfnissen abhängig. In der vierten Kategorie findest du die Leistungen, welche für die meisten Personen eher keine große Rolle spielen.

Existentielle Leistungen

Wichtige Leistungen

Individuelle Leistungen

Zu vernachlässigende Leistungen

Je mehr Leistungen du in deiner Privaten Krankenversicherung haben möchtest, desto teurer wird diese. Insofern solltest eine gute Kombination aus möglichst vielen/wichtigen Leistungen finden, welche wiederum zu einem akzeptablen Preis zu haben sind. Sichere in jedem Fall die existentiellen Leistungen ab, damit du im Fall der Fälle eine wirklich gute Behandlung erhältst und die Kosten dafür auch übernommen werden.

Wie du den Details der einzelnen Leistungsbeschreibungen entnehmen konntest, steckt der Teufel häufig im Detail. Da die PKV für einen wirklich langen Zeitraum abgeschlossen wird und du diese nicht ohne Weiteres wechseln oder kündigen kannst, solltest du immer einen Fachmann zu Rate ziehen, der sich mit den Kleingedruckten auskennt. Gerade bei deiner Gesundheit solltest du auf Nummer sicher gehen.

Gegenüberstellung: Gesetzliche und private Krankenversicherung

Die private und die gesetzliche Krankenversicherung unterscheiden sich in mehreren Bereichen wesentlich. Während die Vorteile der privaten Krankenversicherung im Leistungsbereich zu finden sind, punktet die GKV insbesondere durch wahrscheinliche Kostenvorteile hinsichtlich der Familien- und Rentenplanung.

In der Tabelle mit der direkten Gegenüberstellung von GKV und PKV wird deutlich, dass sowohl die PKV, als aber auch die GKV, Vor- und Nachteile mit sich bringt. Diese gilt es abzuwägen, damit du eine Entscheidung treffen kannst. Sind für dich die Leistungen in der gesetzlichen Krankenversicherung ausreichend, so kann dies die richtige Wahl für dich sein. Legst du großen Wert auf einen erweiterten Leistungsumfang und bist bereit dafür auch ein wenig mehr zu zahlen, so kann die PKV die richtige Entscheidung für dich sein.

Die Gesundheitsfragen beim Abschluss einer privaten Krankenversicherung

Du hast die Vor- und Nachteile für dich abgewogen und möchtest in die PKV? Im Vergleich zu vielen anderen Versicherungsarten gibt es bei der privaten Krankenversicherung vor Aufnahme noch eine sogenannte „Gesundheitsprüfung“, welche du zunächst bewältigen musst. Denn leider picken sich die privaten Krankenversicherer nur die gesunden Kunden heraus. Bereits Lappalien wie eine Warze, eine uralte Pollenallergie oder eine Sehnenscheidenentzündung können zu hohen Risikozuschlägen oder sogar Ablehnungen führen.

In der Regel möchten die Versicherer folgende Informationen von dir erhalten, um deinen Gesundheitszustand beurteilen und einschätzen zu können:

  • die letzten drei Jahre deiner ambulanten Krankheitsgeschichte
  • die letzten fünf Jahre deiner stationären Krankheitsgeschichte

Am besten solltest du dir alle relevanten Informationen von deinen Ärzten und/oder der kassenärztlichen Vereinigung einholen, damit du nichts vergisst und auch etwaige Fehler sogleich korrigieren kannst.

Dies solltest du sehr ernst nehmen und eine wirklich vollständige Krankheitsgeschichte einreichen. Denn die Versicherungen prüfen deine Angaben teilweise erst dann (im Detail), wenn du eine Rechnung einreichst. Soll die Versicherung dann beispielsweise eine Rechnung in Höhe von 100.000 Euro zahlen und stellt fest, dass die Erkrankung bereits vor Abschluss der Versicherung bestand, jedoch nicht in der Krankenakte aufgeführt war, so zahlt die Versicherung im schlimmsten Fall nicht und kündigt dich sogar rückwirkend.

TIPP

Kulante Annahmepolitik

Da die verschiedenen Versicherungen deine Krankenakte unterschiedlich bewerten, lohnt es sich immer, bei mehreren Versicherern anzufragen, ob dich diese aufnehmen „würden“ und zu welchen Konditionen. Die eine Versicherung ist ggf. sehr kulant und nimmt dich bestenfalls ohne Probleme auf, die nächste verlangt den einen Risikozuschlag (von z.B. 10% monatlichen Mehrkosten) und die dritte lehnt dich leider komplett ab. Diese Anfragen sollten immer anonym erfolgen.

Was passiert mit der PKV während einer Schwangerschaft?

Ein wichtiges Entscheidungskriterium beim Abschluss einer privaten Krankenversicherung für dich ist sicherlich, wie es im Falle einer Schwangerschaft mit der PKV weitergeht. Einerseits wird du in den Genuss der privatärztlichen Behandlung kommen, andererseits ist bei vielen angehenden Eltern die finanzielle Planungssicherheit entscheidend.

Grundsätzlich bleibt dein PKV-Vertrag auch im Falle einer Schwangerschaft bestehen. Ebenfalls während des Mutterschutzes und der Elternzeit. Somit musst du auch die Beiträge deiner privaten Krankenversicherung in voller Höhe weitertragen. Der Wegfall des Einkommens in der Elternzeit berechtigt grundsätzlich nicht zum Wechsel in die GKV oder in die Familienversicherung. Insofern solltest du vor Abschluss einer PKV prüfen, ob und inwieweit du in der Lage und willens bist, eine private Krankenversicherung auch während der Schwangerschaft “durchzuziehen”.

Die Kosten hängen auch davon ab, ob du angestellt oder selbstständig bist. Ebenso, ob du bereits verheiratet bist und wie hoch das Einkommen deines Ehepartners ist. Von daher ist eine pauschale Aussage über die (Mehr-)kosten während der Schwangerschaft und Elternzeit von Fall zu Fall unterschiedlich. Komme gerne auf uns zu, damit wir dir aufzeigen können, wie es in deinem speziellen Fall aussieht.

TIPP

Beitragsfreiheit bei Geburt

Inzwischen gibt es einige Anbieter am Markt, die als Zusatzleistungen die Beitragsfreiheit bei Geburt oder eine Geburtspauschale anbieten. Jedoch solltest du aufgrund dieser Leistung nicht auf einen vermeintlich schlechteren PKV-Versicherer zurück greifen, sondern immer eine solide Gesellschaft wählen.

Was kostet eine private Krankenversicherung?

Anfangs zahlst du für eine private Krankenversicherung häufig nur zwischen 300 Euro und 500 Euro im Monat. Bist du verbeamtet und hast Anspruch auf Beihilfe, fährst du sogar noch deutlich günstiger, sodass sich hier in fast allen Fällen eine PKV lohnt. Einen konkreten Preis musst du dir jedoch immer individuell berechnen lassen.

Die monatlichen PKV-Kosten hängen ab von:

  • deinem Alter
  • deinem Gesundheitszustand
  • den gewünschten Leistungen

Bei der Auswahl der zu dir passenden Krankenversicherung solltest du jedoch nicht den Fokus ausschließlich auf die Kosten legen, sondern viel mehr auf die Leistungen. Beispielhaft haben wir mal drei sehr gute Tarife heraus gesucht und exemplarisch aufgeführt, welche Leistungen diese enthalten (in stark verkürzter Form) und mit welchen Kosten diese verbunden sind.

Wie bereits erwähnt, orientieren sich die Kosten stark an deinem Alter, deinem Gesundheitszustand und deinen gewünschten Leistungen. Diese drei Faktoren sind bei jeder Person unterschiedlich, sodass man keine pauschale Aussage über die Kosten treffen kann. Hinzu kommt noch die Solidität (wie gut die Versicherer aufgestellt sind), die ebenfalls mit in die Auswahl einer PKV einfließen sollte.

Gerne zeigen wir dir einmal unverbindlich und kostenlos auf, welche Versicherungsanbieter speziell für dich in Frage kommen würden, mit welchen Ausschlüssen bzw. Risikozuschlägen du rechnen müsstest und was dich eine PKV im Monat kosten würde. Nutze dafür einfach das folgende Formular und gib uns einen kurzen Überblick zu deiner Person, damit wir eine möglichst genaue Auswahl treffen können.

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Was ist günstiger – PKV oder GKV?

Ob nun die PKV oder GKV günstiger ist, kann leider nicht pauschal beantwortet werden, da dies von mehreren Faktoren abhängt. Sofern du jung und gesund bist, ist zu Beginn meist die PKV die günstigere Variante. Dies hängt damit zusammen, dass sich die Beiträge der gesetzlichen Krankenversicherung ausschließlich über das Einkommen berechnen und somit meist höher sind. Die Kosten der privaten Krankenversicherung bemessen sich hingegen nach dem individuellen gesundheitlichen Risiko. Da dieses Risiko bei jungen und gesunden Versicherten eher gering ist, wirkt sich dies auch positiv auf die Kosten aus.

Langfristig gesehen kann die PKV aber auch durchaus teurer als die GKV sein – vor allem im Alter. Hier spielen in erster Linie Kinderwünsche, dein Familienstand und dein Einkommen eine wichtige Rolle. So lassen sich die Beitragsentwicklungen in der PKV nur schwer vorhersehen. Um dies einmal zu verdeutlichen, haben wir im nächsten Abschnitt eine beispielhafte Kostenentwicklung dargestellt.

Kostenentwicklung in der privaten Krankenversicherung

Die Entwicklung der Kosten in der privaten Krankenversicherung sind nicht ganz einfach vorherzusehen. Hier spielen mehrere Faktoren eine wichtige Rolle. Vor allem bemessen sich die Kosten in der PKV an deinem gesundheitlichen Zustand.

Tritts du früh in die private Krankenversicherung ein, so bist du vermutlich (noch) sehr gesund, stellst ein geringes Krankheits- bzw. Kostenrisiko für den Versicherer dar, was sich wiederum positiv auf die monatlichen Beiträge auswirkt. Wirst du jedoch älter und deine Kinder müssen ebenfalls in der privaten Krankenversicherung mit aufgenommen werden, so zahlst du auch mehr. Hier kann die PKV dann teurer als die GKV werden, wofür du aber natürlich auch deutlich bessere Leistungen erhältst. Eine beispielhafte Entwicklung der Kosten haben wir in der folgenden Grafik einmal dargestellt.

Komme gerne direkt auf uns zu, sodass wir gemeinsam einmal die Entwicklung der Kosten speziell bei dir mit deiner Planung errechnen können. Auch die Kosten einer GKV und PKV zeigen wir dir einmal auf. So erhältst du dann einen guten Überblick, ob du dir eine PKV leisten kannst, solltest und willst.

Worauf sollte ich beim Abschluss einer privaten Krankenversicherung unbedingt achten?

Bei der Auswahl einer privaten Krankenversicherung solltest die Leistungen, die Solidität und die Kosten in den Vordergrund stellen. Sofern bei dir z.B. Vorerkrankungen bestehen, nimmt dich ggf. nicht jeder Versicherer (oder nicht ohne Risikozuschlag). Hier gilt es dann das beste Gesamtpaket zu finden. Du solltest später sehr gute und umfangreiche Leistungen mit möglichst geringen monatlichen Kosten von einer sehr soliden und zuverlässigen Versicherung erhalten.

  • Leistungen

    Gehe bei der Auswahl vor allem nach den Leistungen vor, denn diese sind der einzige Punkt, der wirklich fix und garantiert ist. Hierin besteht übrigens ein großer Vorteil gegenüber der GKV, da sich dort die Leistungen immer ändern können. Suche dir bei der Auswahl einen Tarif aus, der deinen Wünschen und Bedürfnissen entspricht. Sichere bei den Leistungen der PKV aber vor allem die existentiellen Risiken sowie wichtige Zusatzbausteine ab.

  • Solidität

    Es gibt finanziell sehr gut aufgestellte und eher schwache Versicherer. Da die Anbieter ihre Bilanzkennzahlen veröffentlichen müssen, sind diese Daten auch frei verfügbar. Spezialisierte Analysten bereiten diese auf. Du kannst diese nutzen um eher schwache Anbieter ausschließen. Zwar sind diese Zahlen auch nur einer von vielen Indikatoren, aber du solltest keine Anbieter auswählen, die nicht zumindest durchschnittliche Kennzahlen aufweisen. Zudem sollten Anbieter eine langjährige Erfahrung und eine gewisse Größe aufweisen. Solltest du gesund sein, ist eine strenge Risikoprüfung von Vorteil. Denn je strenger die Aufnahmekriterien sind, desto gesünder ist das Versichertenkollektiv und somit entsprechend stabiler auch die Beiträge.

  • Kosten

    Die Kosten für deine PKV sollten natürlich so gering wie möglich sein. Wie zuvor erwähnt, spielt die Solidität jedoch eine ebenso wichtige Rolle. Hat die Versicherung eine strenge Gesundheitsprüfung, so gelangen nur wenig „Kranke“ in die Versicherung, was für die Versicherung wiederum geringere Kosten bedeutet. Vielleicht zahlst du dann anfangs etwas mehr (weil die Versicherung sehr solide ist), jedoch steigen die Kosten dann auch nicht so stark wie bei wenig soliden Billig-Anbietern. Du solltest dir aus den etablierten Versicherern einen Anbieter mit TOP-Leistungen heraus suchen und dort den günstigsten wählen.

INFO

Vergleich über Spezial-Software

Leistungen, Kosten und Solidität einzelner Versicherer können vom Aufwand her kaum händisch verglichen werden. Wir nutzen hierfür eine spezielle Software (u.a. von Morgen&Morgen), welche uns nur die besten Anbieter mit TOP-Leistungen speziell zu deinen Anforderungen aufzeigt. Gerne geben wir dir in einer kostenlosen Online-Beratung am Bildschirm direkten Einblick in das Programm, welche Versicherer in Frage kommen und weshalb wir dir entsprechende Tarife empfehlen würden. Alles komplett transparent und für dich nachvollziehbar!

Die einzelnen Tarife am Markt zu vergleichen ist relativ komplex. Es locken zwar viele Anbieter mit umfangreichen Leistungen und „endlich bezahlbaren Preisen“, jedoch ist hier nicht immer alles Gold was glänzt. Achte daher immer auf die Leistungen, wie etabliert die Versicherung am Markt ist und ob bereits Rücklagen gebildet worden sind und lasse dir eine Entwicklung der Kosten aufzeigen.

So gehst du bei der Auswahl einer privaten Krankenversicherung vor

Möchtest du eine private Krankenversicherung abschließen, so kann das dazugehörige Vorgehen grob in vier Punkte unterteilt werden. Der mit Abstand größte und aufwendigste Part ist die Antragsstellung. Denn hier solltest du (bzw. dein Berater) bei mehreren ausgewählten TOP-Versicherern anonyme Anträge mit deiner „Krankenakte“ stellen, um zu prüfen, zu welchen Konditionen dich diese aufnehmen würden. Manche Anbieter schließen unter Umständen Dinge kategorisch aus, mit anderen kann wiederum verhandelt werden. Hier gilt es, die besten Leistungen zu einem günstigen Preis zu erhalten.

TIPP

Gesparte Beiträge zurücklegen

Nach Abschluss einer privaten Krankenversicherung ist diese meist günstiger als die gesetzliche Krankenversicherung, kann später im Alter aber auch teurer werden. Diesen anfänglichen positiven Differenzbetrag solltest du am besten auf einem Sparkonto zurücklegen, um spätere Beitragserhöhungen damit ausgleichen zu können.

Wechsel der privaten Krankenversicherung

Der Wechsel einer privaten Krankenversicherung ist nicht einfach. Grundsätzlich gibt es drei Möglichkeiten: Du wechselst in eine neue PKV, du wechselst innerhalb derselben PKV oder du wechselst zurück in die gesetzliche Krankenversicherung. Nachfolgend zeigen wir dir einmal auf, wie du dabei vorgehen solltest und worauf du achten musst.

Insbesondere, der Wechsel zurück in die gesetztliche Krankenkasse ist eine häufig gestellte Frage. Einige Möglichkeiten haben wir dir schon aufgezeigt. Alternativ kannst du auch gerne direkt auf uns zukommen, sodass wir deine Optionen einmal gemeinsam prüfen und dir ein paar Tipps geben, welches Vorgehen für dich am sinnvollsten ist.

TIPP

Nachversicherung von Kindern

Kinder dürfen in der Regel rückwirkend zur Geburt ohne Gesundheitsprüfung im selben Tarif der Mutter oder des Vaters versichert werden. Allerdings sind hier zwingend Fristen und Vorversicherungszeiten zu wahren.

Welche privaten Zusatzversicherungen kann man alternativ zur PKV abschließen

Sofern du in der gesetzlichen Krankenversicherung bist und gerne zusätzliche Leistungen erhalten möchtest, dann kannst du verschiedene privatärztliche Zusatzversicherungen abschließen. Hier besteht inzwischen eine sehr große Auswahl. Es gibt sogar eine Versicherung, die dir die kompletten Leistungen einer privaten Krankenversicherung bietet, obwohl du offiziell bei einer GKV bleibst. Zwar ist dieser Schutz für Erwachsene sehr teuer, aber bei Kindern für knapp 80 Euro durchaus eine Alternative. Zumindest in Orten, wo die vermeintlich guten Kinderärzte nur noch Privatpatienten wählen.

Die gängigsten Zusatzversicherungen sind:

Eher Nischenprodukte und nur im Einzelfall zu empfehlen sind:

  • Die Heilpraktikerversicherung
  • Die Pflegezusatzversicherung

Überlege dir bei der Auswahl der Zusatzversicherung, welche Leistungen du damit zusätzlich zur gesetzlichen Krankenversicherung abgedeckt haben möchtest und wie viel du bereit bist, dafür zu zahlen.

Fazit

Mit einer PKV erhältst du die bestmögliche ärztliche Versorgung. Langfristig gesehen zahlst du für die PKV im Durchschnitt vermutlich mehr als für die GKV (ausgenommen Beamte), jedoch erhältst du dafür auch deutlich mehr Leistungen. Die Entscheidung für eine PKV solltest du immer ausschließlich aufgrund der besseren Leistungen treffen.

Da die Rückkehr in die gesetzliche Krankenversicherung nicht ohne Weiteres möglich ist, solltest du dir sicher sein, diese “Reise” langfristig gehen zu wollen und zu können. Lasse dich aus diesem Grund bei einer solch wichtigen Versicherung am besten individuell beraten.

  • Prüfe, ob du überhaupt in die private Krankenversicherung wechseln kannst. Ist dies derzeit noch nicht möglich, kannst du einen Optionstarif abschließen.
  • Hast du Anspruch, wäge alle Vor- und Nachteile gegeneinander ab. Analysiere deine persönliche Situation und Lebensplanung, insbesondere die Familienplanung.
  • Möchtest du in die PKV wechseln, dann informiere dich umfassend. Lasse dir mehrere Angebote zusenden und aufgrund der Komplexität von einem Spezialisten beraten.
  • Fordere dir deine detaillierte Krankheitshistorie von Ärzten, Krankenkassen und der kassenärztlichen Vereinigung an.
  • Fülle das Antragsformular korrekt aus. Gebe lieber zu viel als zu wenig an. Bist du dir unsicher, stelle eine anonyme Risikovoranfrage.
  • Nach Abschluss der PKV: Kontrolliere den Versicherungsschein. Hole dir vor hohen Ausgaben oder bei Spezialfällen vorher das “Okay” deiner PKV ein, damit diese die Kosten auch wirklich übernimmt.

Häufige Fragen

Im Folgenden findest du häufig gestellte Fragen (FAQ) zur privaten Krankenversicherung. Solltest du weitere Fragen haben, komme gerne direkt auf uns zu!

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